Das JungChemikerForum Regensburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Öffentlichkeit ein realistisches Bild der Chemie zu vermitteln. Viele Menschen reagieren auf dieses Thema abstoßend oder haben das Vorurteil, dass Chemie etwas Schlechtes ist. So ist der Begriff „Chemie“ oft negativ besetzt, während beispielsweise Produkte, welche mit dem Stichwort „Bio“ gekennzeichnet sind, als gesünder und besser empfunden werden. Dabei steckt Chemie in nahzu all den Dingen, die wir täglich nutzen: Vom komplexen Smartphone bis hin zu so etwas einfachem wie Blaukraut/Rotkohl. So hilft uns also die Chemie unser Leben zu verbessern, sowie schwierige, aber dennoch alltägliche, Sachverhalte zu verstehen. Genau diesen Punkt und die „Faszination Chemie“ wollen wir an Andere weitergeben und haben uns deshalb auf die Fahnen geschrieben, bereits bei den Jüngsten unter uns damit anzufangen. Aus diesem Grund fahren wir jedes Jahr vor den Osterferien an einige Grundschulen in der Stadt Regensburg und dem näheren Umland, um dort Schülern der 3. und 4. Klassen einige Eindrücke dessen was Chemie ausmacht zu vermitteln. „Chemie in der Grundschule“ erfreut sich seit Jahren steigender Beliebtheit bei den jungen Schülern*Innen, welchen wir während einer zweistündigen Lerneinheit in vier Experimenten einige chemische Phänomene beibringen. Die Schüler*Innen dürfen daran natürlich auch selbst teilnehmen:

  • Brause selbstgemacht! Wie man sich aus Haushaltswaren in Handumdrehen eine leckere Brause zaubern kann.
  • Farblehre mal umgekehrt! Trennung von Farbstoffen in Filzstiften.
  • Blaukraut oder Rotkohl? Saure und basische Auswirkungen auf den Farbstoff in Blautkraut/Rotkohl.
  • Faszination Windeln! Wieso passen fast zwei Liter Flüssigkeit in eine Windel? Das Funktionsprinzip eines Superabsorbers.

Da die Sicherheit der Kinder beim Umgang mit chemischen Stoffen selbstverständlich höchste Priorität hat, werden die hier aufgeführten Versuche ausschließlich mit „Haushaltschemikalien“ durchgeführt und sind somit sicherheitstechnisch unbedenklich. Es werden keine gifitgen, ätzenden oder andere als Gefahrstoffe gekennzeichneten Chemikalien verwendet, da sich die Kinder damit verletzen könnten. Ein zweiter Grund für die ausschließliche Verwendung von Haushaltsmitteln ist, dass die Schüler*Innen alle Versuche zu Hause nochmals selbst durchführen können.

Um für alle Beteiligten die Möglichkeit zu schaffen, dieses Projekt langfristig einzuplanen, findet es jährlich kurz vor Ostern und für alle angemeldeten Schulen gleichzeitig statt. Damit möchten wir verhindern, dass manche Klassen doppelt besucht oder womöglich sogar ausgelassen werden.

Das Skript zu unserem Projekt „Chemie in der Grundschule“ finden sie hier: Skript Chemie in der Grundschule

Interessierte Schulen können sich gerne mit Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung setzen